Rudern @ Dresdenia Berlin
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Vermischtes
Wie schrieb Cornelia so schön... "Früh am Morgen geht es hinaus, als lockte ein Ruf: 'Alles voraus!'""? So war es auch am Samstag: Um halb Zehn trafen sich sieben ruderverrückte Leute und kaum war der Letzte eingetroffen, ging es auch schon los.
Die "Alles Voraus" lockte Jorin, Chrissi, den Kurzen und mich, die "Wiesbaden" hatte sich für Stefan, Tobi und Christian Siebert entschieden.
Wir fuhren also in Richtung Süden, wobei es leider allmählich windiger wurde. Bis zur Glienicker Brücke lagen wir aber gut in der Zeit und stellten dort das erste Mal fest, dass sie durch zwei verschiedene Grüntöne in Ost- und Westhälfte geteilt ist.
Anschließend ging es dann den Teltowkanal entlang. Dort begann eine kleine "Wasserspritzschlacht" zwischen dem Schlagmann Chrissi und dem Kurzen in der Spitze. Da Jorin dann kurz vor der Einfahrt in den Griebnitzkanal eingriff und die Skulls der beiden blockierte, trat ich als Steuerfrau in Aktion und duschte den völlig erstaunten Chrissi mit zwei bis drei (oder auch fünf?) Händen voll Wasser. So komme ich auch zu der Ehre, diesen Bericht zu schreiben. Er trat erst einmal in den Sitz- und Steh-Streik; Zitat: "um im Fahrtwind zu trocknen".
Der Zweier war in der Zeit schon etwas weitergefahren und wir trafen ihn dann bei Astoria wieder.
Auf der dortigen Wiese machten wir also eine kleine Pause, aßen Eis und Kuchen und weiter ging es auf den mittlerweile sehr bewegten Wannsee. Dort revangierte sich Chrissi durch wiederholtes Wellenmitnehmen beim Kurzen für was auch immer.
Unter dem Nadelöhr ging es dann wieder weiter, der Kurze hatte bei "Skulls lang!" freie Bahn und dementsprechend nass war Chrissi danach. Es hieß also schon wieder "Stehstreik""...
Er sah ein, dass er beim Rudern schneller trocknen würde und so ging es um Lindwerder herum wieder nach Hause. Dort veranstalteten wir erst einmal ein großes Kaffeetrinken (beziehungsweise Bier oder Fassbrause) und verputzten den restlichen Kuchen.
Als schließlich alle Nachzügler da waren (Zeno, Pünktchen, Dennis und Anja), wurde der Grill angeheizt und die verbrannten Würstchen (und das genau richtige Fleisch mit Brötchen) gegessen. Der Abend klang an einem etwas windigen aber sehr gemütlichen Lagerfeuer aus.
Franziska Teucher
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