Rudern @ Dresdenia Berlin
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Vermischtes
Trotz prächtigsten Farbenrauschs und schönstem Lichts, wenn die Sonne auf die buntgefärbten Blätter der Bäume und Sträucher scheint, der erste Reif in den Grashalmen glitzert und im kräftig auffrischenden Wind nicht nur die Drachen aufsteigen, sondern auch die Boote auf den sich aufbäumenden und schäumenden Wellen auf Flüssen und Seen tanzen, wissen wir, die Saison neigt sich dem Ende, es ist Herbst.
Es ist die Zeit des Zur-Ruhe-Kommens, der Pausen-Einlegen und so beenden auch wir mit einem furiosen Finale die aktive Ruderzeit mit dem Abrudern am Wochenende 23. und 24. Oktober 2004.
Langjährige Ruderfreunde aus Lübeck sind wieder einmal ein Wochenende zu Gast in Berlin und bei uns, so dass wir schon am Vorabend ein kleines "Festgelage" mit lecker angerichtetem Büfett veranstalten.
Klare Luft und ein besonders blauer Himmel begrüßen uns am Sonntagmorgen, eine frische Brise schiebt die letzten Wölkchen beiseite und die Sonne erstrahlt mit aller Kraft, so dass es der wärmste Tag dieses Herbstes (20 Grad) seit 60 Jahren wird.
Unsere 11 Lübecker Ruderfreunde wollen es noch einmal erleben, eine handbreit Berliner Wasser unter dem Kiel und so werden 1 Achter, 2 Vierer und 4 Zweier zu Wasser gelassen. Eine gemischte Crew startet in Richtung Pfaueninsel. An diesem Tag werden auch Kilometer-Ziele erreicht; unsere Gabi Frieben durchbricht die 2.000-Kilometer-Grenze - Glückwunsch Gabi!
Die Versuchung lag überall, heute wiederum nochmals bei einem herzhaften schnell improvisierten Büfett und ein riesiges Kuchenangebot zieren die Tafel. Zirka 50 Personen langen kräftig zu, ein Beweis für die fleißigen Küchen-Feen, ihr Einsatz und Engagement haben sich gelohnt, es mundete allen vorzüglich.
Mit der offiziellen Ansprache des 1. Vorsitzenden, Kamerad Dr. Würger, lassen wir einen schönen Tag zum Ende der Ruder-Saison ausklingen.
Von den Aktiven sicher noch nicht ganz akzeptiert, das schöne Wetter, bis hin zur ersten Eisschicht in der Bucht der Scharfen Lanke, wird sicher noch zum Rudern genutzt. Die Trocken-Ruderer jedoch genießen ohne schlechtes Gewissen die Mußestunden, die Zeit des Träumens, des Verweilens auf einer Parkbank im Sonnenschein, das Radeln durch den Wald, ein heißes Getränk nach einem gemütlichen Spaziergang, ein Käffchen bei Kerzenlicht - all dies bringt jede Menge Spaß.
Heidi Giehne
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