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"An der Ostsee war es schön..."

Reisebericht der Skatgruppe

 

lautete die einstimmige Meinung der Skatgruppe, als man nach drei wunderschönen Tagen in Kühlungsborn wieder in Richtung Berlin steuerte.
Die Anfahrt verlief staufrei; gegen 14 Uhr war man am Ort. Etwas gewöhnungsbedürftig war die Garage, denn auf Knopfdruck verschwand das Auto; aber Gott sei Dank: alle Fahrzeuge tauchten auch wieder auf. Die ersten Spaziergänge wurden unternommen; natürlich war die Landungsbrücke unser Hauptziel. Zum Abendessen standen immer Fleisch- und Fischgerichte zur Wahl, aber viel wichtiger war die Tatsache, dass mit den Argusaugen von Zockern ein Skattisch gesucht und gefunden wurde.
Die Damen verschwanden dann in der Sauna oder im Schwimmbad. Die Skatzocker konnten nun reizen bis Mitternacht.
Nach einem guten Frühstück ging es erstmal nach Heiligendamm, der neue Prachtbau von Kempinski neben Teilruinen; über Geschmack läßt sich eben trefflich streiten. EinBlick auf die Zimmerpreise sagt uns, dass selbst unsere wohlgefüllte Skatkasse kaum eine Nacht dort überleben würde. Nun ging es weiter nach Warnemünde, dort tobte an Land und auf dem Wasser das Leben; nach dem Mittagessen trennten sich unsere Frauen zwecks Shopping von uns; man traf sich erst wieder am Abend in Kühlungsborn. Wir mußten unserer schönen Pflicht nachkommen: Skatspielen! Der Abend verlief wie der Vorabend, unser Zimmer, man könnte auch Studio sagen, war der Aufenthaltsort unserer Damen, trocken ging es da auch nicht zu.
Der Sonntag zeigte sich, wie die vergangenen Tage, von seiner besten Wetterseite. Ein kleiner Höhepunkt für den Schreiber dieser Zeilen; es ging mit der "Molli" von Kühlungsborn nach Bad Doberan und zurück. Es handelt sich bei dieser Dampfbahn um keine Museumsbahn. Sie fährt im Stundentakt, sie dient dem Touristen- wie auch dem Berufsverkehr. Die alten Wagen machen einen sehr gepflegten Eindruck, man merkte, dass das Personal nicht nur seinen Job macht, sondern ihnen die Bahn sehr am Herzen liegt.
Mac gab eine Lage Kümmel aus und schon waren wir wieder in Kühlungsborn. Nach einem kurzen Spaziergang zum Wasser, wurde nach einigen Problemen ein Lokal gefunden, dann wieder die Trennung. Zu Fuß, mit dem Auto oder mit dem "Strandexpress" gelangte man wieder nach Kühlungsborn, wo im Vorgarten noch ein herrliches Schwarzbier getrunken wurde. Die Männer mußten ja wieder ihrer Pflicht nachkommen und "skatkloppen". Über den Zeitvertreib unserer Damen möchte ich mich nicht äußern; Gerüchte besagen, dass sie im Schwimmbad angeblich ihre Badeanzüge vergessen hatten, trotzdem seien sie geschwommen, wie gesagt: Es sind nur Gerüchte.
Unsere fleißigen Joggerinnen Jutta und Quasi schauten am Montag erstaunt aus dem Fenster, ein starker Landregen verdarb ihnen die letzte Strandrunde.
Nun hieß es Abschied nehmen, bei dem Wetter fiel es uns nciht schwer. Am Nachmittag wurde durch Rundrufe festgestellt, dass alle Beteiligten Berlin pannen- und unfallfrei erreicht hatten.
Es hat wieder viel Spaß gemacht, die "Probezeit" für unsere besseren Hälften ist abgelaufen, es ist doch viel netter mit ihnen, trotzdem haben alle ihre Freiräume. Dank an Achim Hümmer, seine gute Kassenführung verhalf uns wieder zu etlichen Bier- und Kümmelrunden. Dank auch an alle Mitreisenden, es war wieder sehr harmonisch, wo geht es 2004 hin?

 

Klaus-Peter Rosemann


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