Rudern @ Dresdenia Berlin
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Vermischtes
Am Sonnabend trafen sich alle ab 17 Uhr auf dem Bootsplatz des Vereins. Es waren sehr viele erschienen, jung wie auch alt. Manch einer traf sich auch schon vorher, um gemeinsam eine Runde zu rudern. Ich kam leider etwas später an, da mir auffiel, dass ich meinen Aufnahmeantrag zu Hause liegen gelassen hatte. Ich kam dann so gegen 17:30 Uhr im Verein an und das Fest war schon im Gange. Gabi und Harry waren fleißig am Würstchen- und Fleischumdrehen, das Buffet wurde fleißig geplündert und die Öko hatte mit dem Durst der Ruderer zu tun. Nebenher lief noch etwas Musik und man unterhielt sich ganz nett.
Den Kleinen war beim Fußballspielen der Ball über den Zaun geflogen, natürlich zu den netten Nachbarn zu unserer rechten Hand. Die Jungs versuchten, ihn wiederzubekommen, aber der Nachbar sammelt sooooo gerne die Bälle von kleinen Jungs, dass er ihn nicht mehr hergeben wollte.
So gegen 23 Uhr brach die Jugend mit 17 Mann zu einer Nachtfahrt zum Breitehorn auf. Wir starteten mit 3 Vierern und 2 Kielschweinen, die beiden ältesten Damen hatten das Glück, zwischen den Beinen der 2 Steuermänner zu sitzen. Wir machten uns auf den Weg zum Breitehorn. Unterwegs sahen und hörten wir, dass (zu Ehren des CSD?!?) Partys am Laufen waren, wir wollten eigentlich mitfeiern, doch da der dritte Vierer ein wenig zurücklag, entschlossen wir uns, nochmal einen kleinen Ausflug um Lindwerder zu machen - danach war der Vierer auch wieder ganz in unserer Nähe.
Als wir wieder am Steg ankamen, war das Fest schon aufgelöst, aber der Kurze begrüßte uns mit einem netten Grinsen auf dem Gesicht. Wir räumten die Boote ordentlich in die Bootshallen ein und schlugen unsere Nachtquartiere auf: hier und dort lag jemand, manche legten sich lieber in die Bootshalle, aus Angst vor Regen, andere waren mutig und legten sich nach draußen auf die Wiese. Mit der Zeit verschwanden Sebastian und Nicole und die Ältesten waren dann letztendlich Dennis, der Kurze und ich. Die Kleinen wuselten die ganze Zeit um uns herum, bis sie dann endlich gegen 3 Uhr müde wurden und sich in ihre Schlafsäcke verkrochen. Wir drei unterhielten uns noch eine Weile und koppelten schon mal die beiden Schlafsäcke der Jungs. Ich ging noch mal schnell "für kleine Königstiger" und als ich wiederkam, schliefen die beiden schon. Ich legte mich also zwischen die beiden und hoffte, dass es dann wenigstens schön warm zwischen ihnen sein würde, aber leider war dem nicht so, sie drehten sich beide von mir weg, der Schlafsack über mir war gespannt und die kalte Luft zog rein. Wenigstens unterhielt mich der Kurze noch ein wenig (er spricht gelegentlich im Schlaf) und bald darauf schlief ich ein.
Am nächsten Morgen war Dennis als erstes wach und drehte seine Runde mit dem Fotoapparat, um diese schönen Momente festzuhalten. Dennis kam lachend wieder und erzählte uns, warum er lachte: Fabian hatte es sich auf einem Stuhl in der Herrenumkleide mit seiner halb aufgepumpten Luftmatratze bequem gemacht und schlief in dieser Haltung. Innerhalb der nächsten Stunde stand dann auch der Rest auf und wir begaben uns zum Frühstück. Danach gingen wir aufs Wasser, um unsrem Lieblingssport nachzugehen.
Jana
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