Rudern @ Dresdenia Berlin
Dresdenia-Echo • Kurzmeldungen • Termine • Wanderfahrten • Wettkämpfe • Kilometerliste • Wanderruder-Wettbewerbe • Vermischtes
Wanderfahrten • Fahrten-Archiv • Gewässer-Index
am Sonnabend waren wir noch fast ohne Gepäck unterwegs |
|---|
![]() |
die Molecule-Men in Treptow |
|---|
![]() |
bildliche Darstellung der Gürtel-Problematik: |
|---|
![]() |
Christian F. wäre gerne ein Hippie und schändet in Erkner einen (Boots-)Taufkranz |
|---|
![]() |
Um 9 Uhr trafen wir uns im Drersdenia-Bootshaus. Als alle da waren, hieß es, unsere Sachen packen. Doch wir hatten Glück: Der Lange fuhr mit einem Auto hinterher und so konnten wir unser Gepäck und die Sachen für Nics Geburtstag von ihm transportieren lassen.
Bald darauf fuhren wir mit den Booten los. Auf unserem Weg zur Tiergartenschleuse (oder korrekt: Unterschleuse) machten wir eine widerliche Begegnung: An uns schwammen mehrere tote Ratten vorbei. Der Rest der 40-km-Strecke ist dann "normal" verlaufen. Beim Post SV Wendenschloß angekommen, nahmen wir unsere Boote aus dem Wasser raus und brachten die wenigen Sachen, die wir in den Booten hatten, auf unser Zimmer. Bald kamen der Lange, Reyk und Jana mit dem Auto an und brachten uns unsere restlichen Gepäckstücke.
Abends grillten wir und feierten in den Geburtstag von Nic rein. Um 1 Uhr machten die ersten schlapp und gingen schlafen. Doch es dauerte nicht lange, und der Schlafraum füllte sich mit den restlichen, vom Rudern und Feiern völlig erschöpften Kameraden. Es wurde noch kurze Zeit geredet, dann herrschte Totenstille.
Bericht von Julia
Nach einer kurzen Nacht weckte uns um 7 Uhr ein wunderschöner, sonniger Sonntag. Vor der Bootshalle bauten wir dann unser Frühstück auf und schmierten uns nichsahnend unsere Brote.
Doch das Raubtier lauerte schon auf uns.
Ein netter, vollschlanker Segler kam uns Gesellschaft leisten und fragte nun schon zum 1000sten Mal, wer denn der Chef unserer Truppe sei (natürlich antwortete Dennis auch dieses mal superhöflich). Doch auf einmal verflog die Nettigkeit des Seglers und er befahl, dass doch unsere Kiddis seinen Gürtel rausrücken sollten.
Somit probierten wir, dem vollschlanken Segler beizubringen, dass unsere Kiddis seinen Gürtel nicht geklaut haben (was sollten sie auch damit, den hätten sie sich dreimal um den Bauch binden müssen, damit er passt).
Auch erklärten wir ihm, dass wir ja nicht die einzigen Gäste bei Post-Wendenschloß waren. Doch für den Segler waren wir die Diebe und er stampfte sauer davon.
Um 9 Uhr kam dann Gabi, um mit Julia Autositz gegen Rollsitz zu tauschen. Alle packten ihre Säcke und Jana und Reyk fuhren mit Basti und "Igor" nach Hause.
Gegen 10 Uhr ließen wir dann unsere Boote zu Wasser und ruderten schließlich von Post in Richtung Fürstenwalde. Vorbei an der Regatta-Strecke und dem früheren Vereinsgebäude ruderten wir bei strahlendem Sonnenschein in den Oder-Spree-Kanal (unendliche Weiten taten sich vor uns auf). Es ging stundenlang geradeaus, wobei die Schleuse Wernsdorf eine richtige Abwechslung war.
Die "Sadowa" gab richtig Gas, wobei die "Düsseldorf" lieber auf "Einkilometer-Einmann-Rudern" umstieg. Das war zwar anstrengend für die Person, die die "Düsseldorf" mit vier Kielschweinen alleine einen Kilometer lang rudern musste, aber die anderen hatten in der Zeit Pause. Außerdem kam jeder mal ran.
An einem geeigneten Platz legten wir dann an und machten eine Pause (wir hatten ja bisher so wenig). Kurz vor unserem Ziel, dem RV Fürstenwalde, schlug das Wetter dann langsam um. Als wir durch die offene Schleuse Große Tränke fuhren, wurde es stürmisch und die Sonne verschwand hinter dicken, grauen Wolken.
Gottseidank kamen wir aber noch vor dem Regen rein und auch die Boote haben wir noch im Trockenen aus dem Wasser bekommen. Auf der dortigen Kastenruderanlage schlugen wir unser Lager auf und gingen duschen. Gabi und ich bereiteten die Raubtierfütterung vor und nach einem gelungenen Mahl aus Nudeln mit Bohnen in Tomatensoße gingen dann alle doch recht früh ins Bett.
P.S.: Nochmal ganz, ganz lieben Dank an alle, die mit mir zusammen am Vorabend meinen 20sten Geburtstag gefeiert haben. Ich hoffe, das Essen hat Euch geschmeckt und das Bier für die Großen war kalt genug.
Bericht von Nicole
Zum Frühstück gab es eine gute und eine schlechte Nachricht: keiner war durch die knarzenden Planken über dem Ruderkasten gebrochen; dafür war der Regen, der sich gestern durch zunehmenden Wind und aufziehende Wolken angekündigt hatte, in Fürstenwalde angekommen.
Da keine Besserung in Sicht war, brachen wir in Gummi und Plastik gehüllt auf gen Erkner - die Boote waren wieder schwer "tiefergelegt". Nachdem wir ein im Oder-Spree-Kanal treibendes (totes) Schaf, das wir gestern noch angeblökt hatten, passiert hatten, bogen wir auf die Müggelspree ab. Die Schurre kann man im Gegensatz zu der an der Schleuse Spandau nur als extrem gelungen bezeichnen, auch wenn der halbe Steg im Unterwasser unter Wasser stand. Die Strömung war ordentlich, nur in den engen Kurven zeitweise eher hinderlich als angebracht. Zwischendurch nieselte es eine Viertelstunde, was uns tosende Begeisterung entlockte - konnten wir doch auf ein Ende der Dauerberieselung hoffen.
Nach ungefähr der Hälfte der Strecke (Kilometersteine sucht man hier vergeblich) wurde es dann doch noch abenteuerlich: Vom Juli-Orkan umgerissene Bäume lagen quer im Wasser und wollten trotz Strömung (und anhaltendem Wolkenbruch) geschickt umsteuert werden; ein "Prachtexemplar" hätte uns sogar beinahe zum Umtragen gezwungen, aber das konnten wir durch vollen Paddelhaken- und Körpereinsatz gerade noch verhindern. Vom zweiten Nieselregen erhofften wir uns schon keine Besserung mehr und damit hatten wir sogar recht.
Plötzlich unterquerten wir den lang herbeigesehnten Berliner Ring (die A10) und bis zu den Wasserfreunden Erkner war es nicht mehr weit. Dass sich dort die sanitären Anlagen in Extra-Hütten befinden und dass man vom Schlaf- zum Thekenraum mangels eines passenden Schlüssels ebenfalls einmal ums Haus laufen muss, passte natürlich bestens zum Wetter. Immerhin wurde die "Ruderriege der SG Dresdenia" freundlichst begrüßt und umsorgt, wir durften sogar die "Mitgliederküche" im Haus statt der "Gästeküche" in einer der Hütten benutzen. Schließlich trennten wir uns noch von Gabi und Tobi, bekamen dafür Harry und Julia zur Verfügung gestellt und beschlossen diesen durch und durch nassen Tag in kleiner, feiner, geselliger Runde.
Bericht von Dennis
Wir waren noch recht durchnässt vom Vortag und wollten uns nach einem guten Frühstück auf den Weg nach Wiking machen. Hier in Erkner war das Wetter recht besch...eiden. Zumindest ging die Fahrt planmäßig los. Wir ruderten auf Grund des vergangenen Sturmes den Gosener Kanal und nicht den Gosener Graben.
Als wir den Kanal hinter uns gelassen hatten, fing der Wind an zu blasen. Der Wind brachte uns zwar vom Kurs ab, doch schließlich schafften wir die Überfahrt des Seddinsees. Auch als wir um die Ecke bogen, ließ der Wind nicht nach. Dann legten wir am Richtershorner Ruderverein an und wärmten uns und unsere Sachen am vorgeheizten Kamin. Nachdem man uns im verlassen geglaubten Ruderclub einen Tee anbot, den wir aber ablehnen mussten, da die Boote warteten, ruderten wir weiter zum vereinbarten Ziel. Der Dreier lieferte sich auf der Regattastrecke mit unserem Vierer ein Rennen, das er aber verlor! Hi, hi. Auf Höhe des Post SV stimmten wir in allgemeines Gelächter ein (siehe Bericht vom Sonntag) und bogen in den Teltowkanal ein. Nach einer quälend langen Stunde erreichten wir Wiking.
Einige von uns (Friebens) wurden von Mama abgeholt. Der Rest fuhr mit der S-Bahn und dem Bus zum Verein. Als wir dort ankamen ging es heiß her. Der Lange hat Pizza geholt und wir MUSSTEN duschen. Dann gab es endlich Essen. Nach dem Essen sperrten sich einige von uns aus dem Haus aus. Abends gab der Lange noch eine Tanzshow zum Besten, doch Tobbi eiferte ihm sofort nach. Nacheinander fielen wir in die Federn.
Bericht von Christian W.
Um 9 Uhr haben wir uns bei Wiking getroffen. Dort begann der letzte Tag unserer Sommerferienfahrt.
Von Wiking fuhren wir weiter auf dem Teltowkanal. Der ist ziemlich langweilig, deswegen kam mir der Tag sehr lang vor.
Aus dem Teltowkanal hinaus gekommen, waren wir bei Kohlhasenbrück und fuhren weiter zu Astoria. Den ganzen Tag war es bewölkt. Bei Astoria haben wir eine nicht all zu große Pause gemacht. Von da aus sind wir dann über den Kleinen Wannsee, über den Großen Wannsee, durchs Nadelöhr, dann Richtung Breitehorn und ab zu uns in den Verein gerudert.
Das waren ein paar schöne Tage mit Dennis und den anderen Kameraden.
Bericht von Tobias F.
Rudern @ Dresdenia Berlin
Dresdenia-Echo • Kurzmeldungen • Termine • Wanderfahrten • Wettkämpfe • Kilometerliste • Wanderruder-Wettbewerbe • Vermischtes
Wanderfahrten • Fahrten-Archiv • Gewässer-Index